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Weißer Rum | Wieso keine Cocktail-Bar ohne ihn auskommt

Weißer Rum wird brachial unterschätzt. „Das ist der zum Mixen“ hört man selbst erfahrene Rum-Aficionados sagen und dafür nimmt man halt dann einfach den nächstbesten aus dem Supermarkt. Oder? Nope, nicht bei uns – denn Better Drinking gilt nicht nur für den Pur-Genuss, wenn Ihr Euch einen goldenen, fassgereiften Rum aus dem Nosing-Glas zur Zigarre gönnt. Better Drinking gilt hier bei Tastillery auch für Mojitos und Daiquiris – keine gehobene Cocktail-Trinkkultur ohne gehobene Qualität beim Weißen Rum. Genau deshalb bieten wir bei uns im Shop nur handverlesene Marken an, darunter ausnehmend milde Exemplare genauso wie charakterstarke weiße Rums mit intensiven Aromen. Aber was genau unterscheidet einen weißen Rum eigentlich von allen anderen Rum-Sorten?

+ WIE WIRD WEISSER RUM HERGESTELLT?

Jeder Rum wird aus Zuckerrohr hergestellt. Meistens aus Melasse, einer dickflüssigen, würzig-süßen Substanz, die bei der Zuckerherstellung entsteht, manchmal aus frischem Zuckerrohrsaft und gelegentlich aus Zuckerrohrhonig, einer Art eingekochtem Sirup. Ganz egal, welchen dieser Rohstoffe man verwendet, zunächst werden sie verdünnt und dürfen anschließend gären. Dabei verwandeln Hefen den enthaltenen Zucker in Alkohol. Ist der Alkoholgehalt hoch genug, wird der Rum schlussendlich destilliert – und bei der Destillation entsteht immer Weißer Rum. Immer? Ja – denn jeder, wirklich jeder Rum ist zu Beginn absolut farblos. Auch ein Rum, der in den schönsten Bernstein-Tönen schimmert, startet seine Reise also als Weißer Rum – man spricht deshalb gelegentlich auch von Golden Rum und Silver Rum.

Richtiger wäre allerdings Gereifter Rum und Ungereifter Rum – denn in den meisten Fällen erhalten Goldene Rums ihre Farbe durch die jahrelange Reifung in Holzfässern, während weiße Rums eben kein Eichenfass von innen sehen. Allerdings gibt es da in der Herstellung einige Ausnahmen. Zum einen wird bei gereiften Rums gerne mal mit Zuckerkulör getrickst: Die Karamellfarbe lässt den Rum dunkler erscheinen, als er eigentlich ist, es ist also nicht jeder fassgereifte Rum wirklich so „alt“ wie er aussieht. Umgekehrt wird auch Weißer Rum in den meisten Fällen gelagert, allerdings in Steingutgefäßen oder Keramikfässern. Durch die Reifezeit wird er milder und harmonischer, nimmt dabei allerdings weder Farbe noch Holz-Aromen auf.

+ WIE SCHMECKT WEISSER RUM?

Weißer Rum ist meistens würziger, ungezügelter und ursprünglicher als gereifter Rum. Letzterer erhält einen Teil seiner Aromatik eben aus dem Fass und schleift dafür die wilderen Aromen des Rums stärker ab. Viele weiße Rums gelten daher als „Funky“, so nennt man Rums mit besonders fruchtigen und intensiven Aromen-Profilen, die etwa nach reifer Ananas und komplett überreifer Banane riechen. Selbstverständlich gibt es aber auch hier Unterschiede, ein weißer Rum kann auch ohne Fassreifung mild ausfallen und auch hochwertige „funky“ Rums sind bei aller Geschmacks-Power oft weich und zart am Gaumen.

Einige weiße Rums werden allerdings tatsächlich in Holzfässern gelagert – nach ihrer Reifung wird ihnen bei einer Filtration durch Holzkohle oder ähnliche Substanzen die Farbe wieder entzogen. Wozu der ganze Aufwand? Durch diesen Vorgang erhält man einen milden Rum mit komplexen Eichen-Geschmacksnoten, aber gleichzeitig eine absolut transparente Optik. Die perfekte Grundlage für einen Rum-Drink, wenn man etwa einen kristallklaren Mojito möchte, aber dafür nicht auf die Karamell- und Vanille-Noten verzichten will, die der Rum im Eichenfass aufsaugt.

+ WOFÜR BRAUCHE ICH WEISSEN RUM IN MEINER HOME BAR?

Hochwertiger weißer Rum lässt sich, genau wie zum Beispiel ein guter Obstbrand, hervorragend aus dem Nosing-Glas genießen. Mindestens einmal solltet Ihr Euch jeden Eurer Tropfen pur gönnen, um die Geschmacksnoten Eures Rums zu kennen und zu verstehen. Danach lässt sich nämlich auch viel besser mixen, weil Ihr besser einschätzen könnt, wie ein Weißer Rum im Cocktail am Ende zur Geltung kommt. Denn in der Praxis landet weißer Rum fast immer in Cocktails.

Die beiden bekanntesten davon sind sicher der Mojito und der Daiquiri. Der eine ein spritziger Highball mit Minze, der andere ein kräftiger Sour-Cocktail, klein aber stark. Was auffällt? In beiden gibt der Weiße Rum den Ton an, alle anderen Zutaten sind lediglich dazu da, um ihm eine Bühne zu bieten. Schließlich landet im Mojito ansonsten nur Zuckersirup, Minze, Limettensaft und Soda und im Daiquiri sogar nur Limettensaft und Zuckersirup. Entsprechend wichtig ist es, als Basis für diese Cocktails einen hochklassigen weißen Rum zu benutzen. Und wenn Ihr den dann schon zu Hause habt, solltet Ihr damit auch mal Rum-Cocktails testen, für die man sonst einen gereiften Rum verwendet, wie eine Pina Colada, einen Mai Tai oder einen Hurricane. Ihr werdet staunen, was für exotische Geschmacksexplosionen diese Cocktails werden, wenn man sie mit einem außergewöhnlichen weißen Rum mixt.

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