How to Homebar

Heute ist euer Tag – heute werdet ihr Homebartender. Heute ist der Tag, an dem ihr beschließt, dass die Flaschen im Regal nicht einfach ein Schnapsvorrat sind, sondern eure Homebar. Zusammen mit einer heroischen Kopfkino-Szene in der ihr dutzende Flaschen gleichzeitig durch die Luft wirbelt und eure Freunde euch dabei zujubeln – stellen sich euch so einige Fragen: "Habe ich dafür überhaupt die richtigen Spirituosen? Brauche ich irgendwelche Bartools? Mit welchen Drinks fange ich an? Hilfe!" Keine Sorge, eure Drinking Buddies von Tastillery geben euch Rückendeckung: Wir zeigen euch, wie ihr eure Homebar um eure Lieblings-Drinks herum aufbaut – von der ersten Flaschen Gin, Whiskey oder Rum, über euren allerersten selbstgemixten Drink bis zur Entwicklung eurer eigenen Twists, die euch weit über euren Freundeskreis hinaus bekannt machen.

"Wir zeigen euch, wie ihr eure Homebar um eure Lieblings-Drinks herum aufbaut."

00. EURE HOMEBAR BEGINNT MIT NUR EINER FLASCHE

Um mit eurer eigenen Homebar loszulegen, braucht ihr nicht viel: Ein paar Cocktailrezepte, etwas Eis und die passenden Spirituosen, fertig ist die eigene Hausbar. Einfach gesagt: Wenn ihr eine Flasche Gin, einen Fingerhut Wermut, Eiswürfel und ein Glas habt, seid ihr in der Lage, euch einen Martini zu rühren. Jetzt dürft ihr euch hochoffiziell Homebartender nennen. Es geht bei eurer Homebar nicht darum, dass ihr genauso ausgestattet seid und so viele verschiedene Drinks anbieten könnt wie eine richtige Bar. Es geht darum, dass ihr die Cocktails mixen könnt, die ihr selbst liebt und euren Gästen anbieten wollt. Und ja: Manchmal reicht dafür eine einzige Flasche. Aber wie wir euch und eure Liebe zu guten Drinks kennen, nicht lange.

01. DRINKS DIE IHR KENNEN SOLLTET

Wir könnten zuerst über Flaschen sprechen, über den richtigen Ort für die Homebar oder die Tools die ihr braucht – aber mal ganz ehrlich? Die Drinks sind die Stars. In unserer Artikelreihe How to Homebar stellen wir euch einige der wichtigsten Drinks der Cocktail-Geschichte vor, inklusive Rezepten, den besten Tipps und den spannendsten Twists. Drinks, die wir als Homebartender gerne aus den Ärmeln schütteln, um unsere Drinking Buddies zu begeistern. Wir finden: jeder davon ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um eine eigene Homebar aufzubauen. Natürlich findet ihr auch in den jeweiligen Artikeln die notwendigen Zutaten nochmal extra aufgelistet. Und ja, zu jedem Drink gibt's auch ein Video – Learning by Drinking ist hier die Devise.

Gin & Tonic

Mit diesen Tipps bringt Ihr den simplen Drink auf den nächsten Level.

Whiskey Sour

Der beliebteste Whisk(e)y Cocktail und alles was es dazu zu wissen gibt.

Moscow Mule

Perfektioniert diesen Crowdpleaser im stilsicheren Kupferbecher.

Old Fashioned

Der Großvater aller Cocktails aufgeschlüsselt.

02. DIE RICHTIGEN FLASCHEN & ZUTATEN

Erinnert ihr euch noch an eure erste eigene Wohnung? An dieses erhabene Gefühl von „Mein Platz, meine Regeln“. Genau so ist Homebar. Niemand verlangt von euch, dass ihr euch 40 unterschiedliche Flaschen ins Haus holt, um 200 verschiedene Drinks mixen zu können. Ihr trinkt nur Whiskey? Dann baut euch die beste Whiskey-based Homebar der Welt auf. Ihr liebt Tiki? Welcome to Rum Island – die feuchtfröhlichste Insel, die je in einem Wohnzimmer entdeckt wurde. Ganz grob lassen sich Homebar-Philosophien in folgende Gruppen aufteilen:

  1. Spirituosen-Fokus-Homebar

Ihr liebt nur Whisk(ey)? Euch kommt nichts anderes als Gin ins Glas? Ihr seid Rum Fanatiker? Bei diesem Ansatz konzentriert ihr euch auf eure Lieblings-Spirituose und baut eure Homebar drum herum auf. Zusammen mit eurer Lieblingsspirituose und zwei, drei klassischen Liköre, ein paar Fläschchen Cocktailbitters habt ihr schon einen sehr guten Start um eine große Bandbreite an Drinks mixen zu können die ihr auch richtig genießen werdet.

    1. Themen-Homebar

    Ihr schätzt Tikis oder „Classic Cocktails“, vielleicht begeistert euch auch die Idee einer privaten Speakeasy Bar mit Drinks der goldenen 20er. Dieser Homebar-Ansatz ist der vielleicht schwierigste und aufwendigste, weil er viel Recherche erfordert und mitunter auch mal Zutaten, die nur in sehr wenigen Drinks zum Einsatz kommen. Aber für Fans einer Bar-Philosophie ist genau dieser Aufwand der Spaß.

      1. Allround-Homebar

      Ihr wollt eure Homebar nach und nach erweitern, um Stück für Stück mehr Drinks mixen zu können? Ein gewisse Drink-Bandbreite ist euch wichtig, weil ihr selbst breit genießt? Also nicht, breit aber … Ihr wisst, was wir meinen. Dann seid ihr hier genau richtig – genau diesen Ansatz fahren wir für How to Homebar, weil er widerspiegelt, wie wir selbst unsere Homebar-Karriere begonnen haben.

DER TASTILLERY ANSATZ: DIE 10 FLASCHEN BAR

Ihr kennt das Spiel, ihr seid gestrandet auf einer einsamen Insel und könnt nur zehn Flaschen mitnehmen. Ja, ok, Wasser wäre auch schlau, aber wir reden ja hier von Homebars. Wenn wir unsere Homebar von vorne mit nur zehn Flaschen beginnen würden, wäre es wohl Flaschen aus folgenden Kategorien:

5 Spirituosen: Gin, Bourbon Whiskey, Rum, Tequila, Vodka

2 Liköre: Campari, Cointreau

2 Wermuts (Wermüte?): Dry Vermouth, Sweet Vermouth

1 Cocktailbitter wie Angostura

Done, voila. Ausser ein paar frischen Zutaten (Zitronen, Orangen & Limetten), Zuckersirup und Fillern wie Tonic & Ginger Beer habt ihr dann ALLES was ihr braucht um die tollsten Classic Cocktails zu mischen. Ihr bekommt damit einen Whiskey Sour, Manhattan, Negroni, Old Fashioned, Margarita, Martini, Gin & Tonic, Gin Sour, Gin Fizz, Basil Smash, Daiquiri und vieles mehr hin. Damit seid ihr mehrere Monate beschäftigt und legt den ersten essenziellen Grundstein für Eure Homebar Legacy.

Sold out
Sold out
Sold out
Sold out
Sold out
x