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Vodka - Geschmack, Herstellung & unsere Lieblingswässerchen

Vodka. Klar, scharf, anregend. Auch wenn der Ruf von Vodka als Premium-Spirituose zumindest hierzulande doch teils deutlich im Schatten von Whisky, Gin und Rum steht, eignet sich dieser nicht nur gut für verschiedene Cocktails (James Bonds Vodka-Martini z.B.) und Longdrinks, sondern ist eisgekühlt auch pur ein Genuss.

Anders als andere feine Spirituosen ist Vodka vom Geschmack her in den meisten Fällen eher neutral. Ausnahmen bilden vor allem solche Sorten, denen per Infusion externe Geschmacksträger im Anschluss an die Destillation beigegeben werden. Diese landen - wie beim polnischen Żubrówka mit eingelegtem Büffelgras – dann auch mitunter gleich mit in der Flasche. Vodka bedeutet übersetzt „Wässerchen“ und ist ein Diminutiv (Verniedlichung) des in allen slawischen Sprachen in Abwandlungen gebräuchlichen Wortes für Wasser: woda oder voda.

Bis heute kommen die meisten Vodkas aus dem so genannten Vodka-Gürtel (uns persönlich sympathischer als der Bible-Belt), der sich von Skandinavien über Russland und Polen bis hinunter in die Ukraine zieht. Um die Erfindung der russischen und polnischen (und weißrussischen und ukrainischen…) Nationalspirituose gibt es einen immer mal wieder hitzig aufflammenden Streit zwischen Polen und Russland, die beide für sich beanspruchen, die „echte“ Heimat des Vodkas zu sein.

Wir halten uns da raus und lassen es uns mit Sto Gramma (hundert Gramm, typisch russische Form der Vodkaabmessung) Premium-Vodka, eingelegten Gurken und einem eingelegten Hering an der Seitenlinie einfach gut gehen. Natürlich schauen die wir von Tastillery auch über den Tellerrand der eher traditionellen Vodka-Regionen hinaus, denn heute werden auch in Deutschland, Frankreich, Australien und anderen Teilen der Welt ganz hervorragende Vodkas gebrannt.

 

 

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