Der Eine wie kein Anderer: Strathearn Batch 001, der junge Highlander.
Story
Also Tony Reeman-Clark und seine beiden Partner die Idee für eine Micro Destillery hatten, galten sie in Schottland als Pioniere. Zwar war die Craft Beer Bewegung schon in vollem Gange, aber das Brauen war dann doch noch um einiges einfacher als die Herstellung eines Single Malts. Unbeirrt verfolgten die drei voller Tatendrang ihr Ziel und begannen 2013 mit der Produktion. Dabei konnten Sie sich auf genau die handwerklichen Techniken zurückbesinnen, die die großen Hersteller in den Highlands schon lange nicht mehr abbilden konnten. Keine riesigen Pot Stills, sondern traditionelle Alambic-Brennblasen entstanden in dem 160 Jahre alten Farmgebäude nahe Perthshire. Diese Destillationsapparte wurden schon zu Zeiten der mobilen Schwarzbrennerei verwendet, als die Entdeckung durch die Steuereintreiber die größte Sorge der Produzenten war. Sie sind viel kleiner und weniger effizient, erzeugen also sehr viel weniger Ertrag, dafür aber mit Leichtigkeit eine einzigartige, intensive Aromatik, die viele Highlandswhisky heute so verzweifelt zu erreichen versuchen. Bei einem Besuch der frisch eröffneten Destille waren Fred Laing und seine Tocher Cara tief beindruckt von den Methoden und der Vision der Gründer. Sie spielten schon lange mit der Idee, das Portfolio des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing um eine eigene Destille zu erweitern. Sie wurden sich mit den Gründern einig und übernahmen Strathearn vollständig. Diese hatten eigentlich geplant, die erste Abfüllung direkt im Jahr 2016, nach den ersten drei Jahren Reifung, herauszubringen. Fred Laing wollte die Fässer jedoch noch weiter reifen lassen, bis er 2019 diese erste Abfüllung als Inaugural Bottling Batch 1 auf den Markt brachte. Ohne Altersangabe, aber die meisten Anteile in diesem fulminanten Erstling sind mindestens 5 Jahre alt. Die längere Wartezeit hat sich mehr als gelohnt, soviel sei schon verraten!