Flüssiges Gold aus dem Herzen der Highlands
Story
Als die „Aldour“ Destille 1798, benannt nach Ihrer Wasserquelle „Alt Dour“ von John Stewart und Robert Robertson gegründet wurde, steckte die schottische Whiskyindustrie in ihrer ersten, handfesten Krise. Die Steuereintreiber streiften durch das Land und hatten neben den Schwarzbrennern natürlich auch diejenigen Destillen auf Kieker, die ganz offiziell Ihr Destillat an den Mann brachten. Die hohen Abgaben zwangen die Destille bald nach ihrer Eröffnung in die Knie. Als sich abzeichnete, dass man für die Brennerei eine legale Lizenz von der Krone erwerben könne, reaktivierte John Robertson den Familienbesitz in den Highlands und benannte die Destille als Verbeugung vor Ihrem historischen Standort in „Blair Athol“ um. Lange Jahre florierte das Geschäft, auch unter dem neuen Besitzer Peter MacKenzie. 1932 geriet die Destille in finanzielle Schieflage und wurde nach der Schließung von ihrem ehemals größten Abnehmer aufgekauft, dem Blend-Produzenten “Arthur Bell &Sons“. Er modernisierte die historische Destille und eröffnete sie 1949 neu. Bis heute, als Teil des Nachfolgekonzerns „Diageo“, produziert Blair Athol hauptsächlich für große Blends wie „Johnnie Walker“ und „Bell’s“. Die seltene, 12 Jahre alte Single Malt Abfüllung der „Flora & Fauna“ Reihe räumt regelmäßig Spitzen-Reviews ab und gilt bei Kennern als einer der besten, historischen Highlands Malts. Signatory sicherte sich für seine „Exception Casks“ Reihe einen 17 (!!) Jahre altes Ex-Oloroso-Fass dieses Whiskys und präsentiert sie wie gewohnt ungefiltert, ungefärbt und im Gegensatz zur 12 Jahre alten Diagoe-Abfüllung auch noch in kräftiger Fass-Stärke. Vermutlich werdet ihr einen so intensiven und öligen Highlander für den Preis nicht so schnell wieder bekommen. Darum – schlagt schnell zu, denn die Lager leeren sich rasant!